Yoga to Go im Gemeinschaftszentrum Riesbach mit dem Zürich lernt Festival
- candyroxo
- 9. Sept.
- 3 Min. Lesezeit
Wenn Dein Alltag keine Zeit fürs Yogastudio hat
Keine Zeit für Yoga?
Vielleicht ist genau das der Moment, in dem wir unsere Vorstellung davon verändern sollten, was Yoga eigentlich sein muss.
Eine Yogapraxis braucht nicht zwingend 90 Minuten, eine Yogamatte, Leggings oder einen Besuch im Studio. Manchmal sind es drei bewusste Atemzüge am Arbeitsplatz. Eine kleine Bewegung für die Wirbelsäule nach einer langen Zugfahrt. Eine Übung für verspannte Schultern zwischen zwei Meetings.

Am 18. September 2026 von 17:00 bis 18:00 Uhr zeige ich Dir im GZ Riesbach im Rahmen von Zürich lernt, wie sich kleine Elemente aus der Yogapraxis in einen ganz normalen Alltag integrieren lassen.

Yoga beginnt nicht erst auf der Matte
Wenn wir an Yoga denken, sehen viele von uns zunächst Asanas – also die bekannten körperlichen Yogapositionen.
Doch Yoga besteht aus wesentlich mehr.
Atem, Körperwahrnehmung, Konzentration, Bewegung und kurze Momente des Innehaltens können ebenfalls Teil einer persönlichen Yogapraxis sein.
Genau diese Elemente interessieren mich bei Yoga to Go.
Denn vielleicht hast Du heute keine Stunde Zeit für einen Yogakurs.
Aber hast Du zwei Minuten?
Kleine Übungen – grosse Alltagstauglichkeit
Unser moderner Alltag verlangt unserem Körper einiges ab.
Wir sitzen vor Bildschirmen, schauen auf Smartphones, verbringen Stunden im Auto oder Zug und bewegen uns häufig über längere Zeit kaum. Schultern ziehen nach vorne, der Nacken wird steif und irgendwann meldet sich vielleicht auch der Rücken.
Deshalb möchte ich Dir Übungen zeigen, die nicht erst dann beginnen, wenn Du eine Yogamatte ausrollst.
Einige kannst Du im Sitzen, andere im Stehen und wieder andere mit sehr wenig Platz durchführen.
Das Ziel ist nicht, mitten im Büro einen perfekten herabschauenden Hund zu präsentieren.
Es geht darum, zu verstehen:
Welche Bewegung könnte meinem Körper genau jetzt guttun?
Von Asana bis Pranayama
Neben einfachen körperlichen Übungen beschäftigen wir uns auch mit Pranayama, den yogischen Atemtechniken.
Unser Atem begleitet uns ohnehin durch den gesamten Tag – und ist damit wahrscheinlich eines der praktischsten Werkzeuge, das wir besitzen.
Wir schauen uns deshalb an, wie bewusste Atmung und kleine Achtsamkeitsmomente genutzt werden können, um für einen Augenblick aus dem automatisierten Alltag auszusteigen.
Dazu kommen leicht zugängliche Bewegungen für Bereiche, die bei vielen Menschen besondere Aufmerksamkeit verlangen: Nacken, Schultern, Wirbelsäule, Hüfte und Rücken.
Yoga muss sich Deinem Leben anpassen
Ein Gedanke liegt mir bei diesem Vortrag besonders am Herzen:
Nicht Dein Leben muss sich dem Yoga anpassen. Yoga darf sich Deinem Leben anpassen.
Eine Stunde Yogapraxis ist wunderbar, wenn wir sie uns ermöglichen können.
Doch fünf Minuten sind besser als die Yogapraxis, die wir seit drei Monaten auf nächste Woche verschieben.
Wenn wir lernen, einzelne Elemente herauszunehmen und sinnvoll in unseren Tagesablauf einzubauen, kann aus einer gelegentlichen Yogastunde eine tatsächliche Praxis entstehen.
Beim Zähneputzen.
Im Büro.
Während einer Pause.
Vor dem Schlafengehen.
Oder vielleicht sogar beim Warten auf den nächsten Zug.
Mein Wunsch für Deine Yogapraxis
Ich möchte Dir während dieser Stunde keine möglichst komplizierten Übungen zeigen.
Ich möchte, dass Du nach Hause gehst und denkst:
„Das kann ich tatsächlich morgen anwenden.“
Vielleicht bleibt Dir eine Atemtechnik.
Vielleicht eine Bewegung gegen Deinen verspannten Nacken.
Vielleicht erinnerst Du Dich beim nächsten langen Arbeitstag einfach daran, Deinen Körper für einen Augenblick wahrzunehmen.
Denn Yoga muss nicht perfekt sein, damit es wirken kann.
Manchmal muss es einfach praktikabel sein.
Facts & Figures
Vortrag: Yoga to Go – Yoga für den Alltag
Freitag, 18. September 2026
17:00–18:00 Uhr
GZ Riesbach, Zürich
Im Rahmen von Zürich lernt
Leitung: Candy Roxo
Geeignet ab 12 Jahren
Kosten: Kollekte für Zürich lernt



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