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Heilkunst im Dreiklang - Ganzheitlicher Medizin Workshop in der Pestalozzi Bibliothek Altstadt Zürich in Kooperation mit dem Zürich lernt Festival

Was Schulmedizin, Ayurveda und TCM voneinander lernen können

Was bedeutet eigentlich Gesundheit?


Ist ein Mensch gesund, wenn seine Laborwerte stimmen? Wenn sein Körper im Gleichgewicht ist? Wenn Energie frei fliessen kann? Oder wenn Körper und Geist als Einheit funktionieren?

Je nachdem, ob wir diese Frage einer westlichen Ärztin, einem Ayurveda-Therapeuten oder einer Fachperson der Traditionellen Chinesischen Medizin stellen, werden wir vermutlich unterschiedliche Antworten erhalten.


Und vielleicht liegt genau darin etwas Wertvolles.


Am 15. September 2026 von 18:00 bis 19:00 Uhr darf ich in der PBZ Bibliothek Altstadt im Rahmen von Zürich lernt Festival drei grosse Gesundheitssysteme miteinander ins Gespräch bringen:


Westliche Medizin. Ayurveda. Traditionelle Chinesische Medizin.


Pestalozzi Bibliothek Altstadt Zürich feat. Zürich lernt Festival mit Candy Roxo als Referentin zum Thema: Heilkunst im Dreiklang.
Pestalozzi Bibliothek Altstadt Zürich feat. Zürich lernt Festival mit Candy Roxo als Referentin zum Thema: Heilkunst im Dreiklang.
Das Zürich lernt Festival organisiert mit dem Locationpartner Pestalozzi Bibliothek Altstadt Zürich und der Referentin Candy Roxo einen Workshop: Heilkunst im Dreiklang.
Das Zürich lernt Festival organisiert mit dem Locationpartner Pestalozzi Bibliothek Altstadt Zürich und der Referentin Candy Roxo einen Workshop: Heilkunst im Dreiklang.


Nicht mit der Absicht, einen Gewinner zu küren. Sondern um herauszufinden, wo ihre jeweiligen Stärken liegen.


Drei Perspektiven auf denselben Menschen

Die moderne westliche Medizin verfügt über Möglichkeiten, die vor wenigen Generationen kaum vorstellbar gewesen wären. Laboranalysen, bildgebende Verfahren, Chirurgie, Pharmakologie und Notfallmedizin ermöglichen es uns, Erkrankungen zu erkennen und in vielen Situationen hochpräzise einzugreifen.


Ayurveda wiederum blickt auf eine jahrtausendealte indische Heiltradition zurück. Ernährung, Lebensweise, Bewegung und individuelle Konstitution spielen darin eine zentrale Rolle.

Die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet Gesundheit ebenfalls als dynamisches Gleichgewicht. Konzepte wie Yin und Yang, Qi, die fünf Wandlungsphasen sowie die Zang-Fu-Funktionskreise bilden ein vollkommen anderes Erklärungsmodell für den menschlichen Körper.


Drei Systeme.


Drei Sprachen.


Und doch beschäftigen sich alle mit derselben Frage:

Was braucht der Mensch, um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden?


Vom Rettungsdienst zur fernöstlichen Heilkunst

Meine eigene Auseinandersetzung mit diesen unterschiedlichen Perspektiven entstand nicht ausschliesslich aus theoretischer Neugier.

Durch meine frühere Tätigkeit im Rettungsdienst lernte ich eine Welt kennen, in der schnelle Entscheidungen, messbare Parameter und klare medizinische Prioritäten entscheidend sein können.


Später führte mich mein Weg tiefer in Yoga, Ayurveda und schliesslich in die Traditionelle Chinesische Medizin. Dabei begegnete mir ein anderes Verständnis von Gesundheit: eines, das stärker danach fragt, was geschieht, bevor ein Mensch krank wird, wie Lebensweise und Umwelt auf uns wirken und welche Rolle Prävention und Selbstwahrnehmung spielen.

Heute interessiert mich deshalb weniger die Frage:

„Welche Medizin ist die richtige?“

Viel spannender finde ich:

„Welche Perspektive brauchen wir wann?“


Wenn Akutmedizin auf Prävention trifft

Bei einem medizinischen Notfall möchte ich keine philosophische Diskussion über mein Qi führen. Dann bin ich sehr dankbar für Rettungsdienst, Diagnostik und moderne Akutmedizin.

Gleichzeitig beginnt Gesundheit nicht erst in dem Moment, in dem ein Mensch zum Patienten wird.


Wie schlafen wir? Wie ernähren wir uns? Wie bewegen wir uns? Wie reagieren wir auf dauerhaften Stress? Welche Veränderungen unseres Körpers nehmen wir wahr – und welche ignorieren wir?


Hier eröffnen Ayurveda und TCM interessante Denkmodelle, die Gesundheit stärker als fortlaufenden Prozess betrachten.

Genau an dieser Schnittstelle setzt „Heilkunst im Dreiklang“ an.


Was Dich während des Vortrags erwartet

In einer kompakten Stunde reisen wir durch mehrere Jahrtausende Medizingeschichte und vergleichen grundlegende Denkmodelle von westlicher Medizin, Ayurveda und TCM.

Dabei geht es nicht darum, komplexe Medizinsysteme innerhalb von 60 Minuten vollständig zu erklären. Vielmehr möchte ich Dir einen verständlichen Einstieg ermöglichen.

Wir betrachten Gemeinsamkeiten und Unterschiede und übersetzen teilweise abstrakte Konzepte anhand praktischer Beispiele in unseren modernen Alltag.


Mein Ziel ist, dass Du anschliessend besser verstehst, warum dieselbe gesundheitliche Fragestellung je nach Medizinsystem vollkommen unterschiedlich betrachtet werden kann.


Müssen wir uns überhaupt entscheiden?

Vielleicht ist genau das die wichtigste Frage des Abends.

Ich persönlich sehe keinen Grund, weshalb wir jahrtausendealtes Erfahrungswissen und moderne Wissenschaft zwangsläufig gegeneinander ausspielen müssen.

Genauso wichtig ist jedoch die Grenze: Traditionelle Verfahren ersetzen bei ernsthaften Beschwerden weder eine medizinische Abklärung noch notwendige evidenzbasierte Behandlungen.


Aber sie können unseren Blick erweitern.

Denn moderne Diagnostik kann uns beispielsweise sagen, was gerade im Körper passiert. Traditionelle Gesundheitssysteme können zusätzliche Fragen darüber anregen, wie wir mit unserem Körper, unserer Lebensweise und unserem Wohlbefinden umgehen.

Vielleicht liegt die Zukunft einer ganzheitlicheren Gesundheitsbetrachtung deshalb nicht in einem Entweder-oder.

Sondern in einem gut durchdachten:

Sowohl als auch.


Facts & Figures

Heilkunst im Dreiklang | Schulmedizin • Ayurveda • Traditionelle Chinesische Medizin

Dienstag, 15. September 2026

18:00–19:00 UhrPBZ Altstadt, Zürich

Im Rahmen von Zürich lernt

Leitung: Candy Roxo

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