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Zürich lernt 2026 – eine Woche voller Wissen, Begegnungen und neuer Perspektiven

vor 2 Tagen
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Intensiv, inspirierend, anstrengend – und definitiv eine Erfahrung, die in Erinnerung bleibt.

Das Zürich lernt Festival 2026 liegt hinter mir. Eine Woche, in der in der ganzen Stadt Wissen geteilt, Neues ausprobiert und miteinander gelernt wurde. Das Festival fand vom 14. bis 20. September statt und erreichte mit 34 Austragungsorten einen neuen Höchststand.


Auch ich durfte dieses Jahr mit Roxo Consulting Teil davon sein und gleich mehrere Themen einbringen, die auf den ersten Blick ziemlich unterschiedlich erscheinen:

Organisation und Selbstmanagement. Visual Intelligence und TCM-Gesichtsdiagnose. Unterschiedliche Perspektiven auf Gesundheit. Therapeutisches Yoga und praktische Tools für den Alltag.


Und genau diese Vielfalt machte die Woche für mich besonders.


Das PBZ unterstützte Candy Roxo und das Zürich lernt Festival, indem sie uns das dritte Stockwerk mit jeweils 20 Plätzen zur Verfügung gestellt haben. Roxo Consulting hielt die Präsentation "Heilkunst im Dreiklang" und "Organisation ist Selbstfürsorge".
Das PBZ unterstützte Candy Roxo und das Zürich lernt Festival, indem sie uns das dritte Stockwerk mit jeweils 20 Plätzen zur Verfügung gestellt haben. Roxo Consulting hielt die Präsentation "Heilkunst im Dreiklang" und "Organisation ist Selbstfürsorge".


Vom Vortrag zum gemeinsamen Austausch

Was mir von meinen Veranstaltungen besonders in Erinnerung bleiben wird, ist die Interaktivität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


Denn eine Präsentation kann noch so gut vorbereitet sein – wirklich lebendig wird sie für mich erst dann, wenn Menschen beginnen, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen, Dinge kritisch zu hinterfragen oder plötzlich eine Diskussion entsteht, mit der ich bei der Vorbereitung überhaupt nicht gerechnet hatte.


Genau das durfte ich während des Festivals immer wieder erleben.

Diese Momente haben nicht nur meine Workshops und Vorträge bereichert. Sie haben auch mir neue Perspektiven eröffnet.


Und vielleicht ist genau das die schönste Form des Lernens:

Nicht eine Person weiss und die anderen hören zu. Wissen beginnt sich zu bewegen.

Das entspricht auch dem Grundgedanken von Zürich lernt. Das Festival versteht sich als Plattform, auf der Menschen kostenlos voneinander und miteinander lernen können.


Roxo Consulting am Zürich lernt Festival 2026 mit einer Übungseinheit während ihrem Vortrag "Organisation ist Selbstfürsorge".
Roxo Consulting am Zürich lernt Festival 2026 mit einer Übungseinheit während ihrem Vortrag "Organisation ist Selbstfürsorge".

Schön – und gleichzeitig ziemlich anstrengend

Zu einem ehrlichen Rückblick gehört für mich allerdings auch das:


Es war anstrengend.


Mehrere Workshops und Vorträge innerhalb weniger Tage zu halten, präsent zu sein, auf unterschiedliche Gruppen einzugehen und gleichzeitig organisatorisch den Überblick zu behalten, braucht Energie.


Nach dieser Woche war ich entsprechend müde.

Gleichzeitig war da aber dieses sehr schöne Gefühl, die eigene Arbeit tatsächlich mit Menschen geteilt zu haben.


Gerade als Referentin nehme ich aus dieser Woche deshalb einiges mit: Ein Workshop muss für mich nicht perfekt nach Drehbuch verlaufen. Wenn die Menschen im Raum neugierig werden und beginnen, sich einzubringen, darf sich auch eine Präsentation verändern.

Interaktion ist keine Unterbrechung meines Vortrags – sie ist ein Teil davon.



Ein Abschluss mit Quiz und Aha-Momenten

Einen besonders schönen Schlusspunkt setzte das Abschlussapéro mit dem Organisationskomitee.


Das Organisationsteam vom Zürich lernt Festival 2026 organisierte für alle Lektions-Schenker noch ein Apéro. Leta Lisa Honegger (Projekt & Event), Ursula Huber (Vorstands-Mitglied), Jowita Jaskiewicz (Fundraising & IT), Eva Wallimann (Administration), Jacqueline Ackermann (Kommunikation)
Das Organisationsteam vom Zürich lernt Festival 2026 organisierte für alle Lektions-Schenker noch ein Apéro. Leta Lisa Honegger (Projekt & Event), Ursula Huber (Vorstands-Mitglied), Jowita Jaskiewicz (Fundraising & IT), Eva Wallimann (Administration), Jacqueline Ackermann (Kommunikation)

Nach einer intensiven Festivalwoche noch einmal zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam auf die vergangenen Tage zurückzublicken, empfand ich als sehr wertschätzend.

Und natürlich durfte auch beim Abschluss das Lernen nicht fehlen. 😉

Über einen QR-Code konnten wir mit unseren Smartphones an einem Quiz über das Festival teilnehmen. Dabei wurden auch Zahlen zur diesjährigen Ausgabe präsentiert – unter anderem rund 300 Kurse und 2'700 Anmeldungen.


Während dem Abschlussapéro organisierte das Organisationsteam vom Zürich lernt Festival 2026 noch eine elektronische Quiz-Runde.
Während dem Abschlussapéro organisierte das Organisationsteam vom Zürich lernt Festival 2026 noch eine elektronische Quiz-Runde.

Diese beiden Zahlen habe ich aus dem Abschlussquiz mitgenommen; öffentlich auffindbare Festivalankündigungen nannten vor Beginn der Woche mehr als 250 Angebote und 34 Austragungsorte. Deshalb möchte ich die Abschlusszahlen hier bewusst als Angaben aus dem Organisationskomitee wiedergeben.


Hinter diesen Zahlen stehen jedoch vor allem Menschen: Menschen, die Räume zur Verfügung stellen, organisieren, freiwillig mitarbeiten, Wissen verschenken – und Menschen, die neugierig genug sind, hinzugehen und etwas Neues auszuprobieren.



Damit Zürich auch weiterhin lernt

Dass ein solches Angebot kostenlos zugänglich sein kann, ist keine Selbstverständlichkeit.

Der Trägerverein Quartier macht Schule finanziert Zürich lernt über Eigenleistungen, öffentliche Beiträge und Drittmittel. Ein erheblicher Teil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet; für die Durchführung ist das Festival deshalb auch auf Fördermittel, institutionelle Beiträge, Spenden und Sponsoring angewiesen. Für 2027 ist zudem etwas Besonderes geplant: Zürich lernt feiert sein zehnjähriges Jubiläum. 


Für die nächste Ausgabe werden deshalb wieder Unterstützer und Sponsoren gesucht.

Für Unternehmen und Organisationen ist das aus meiner Sicht eine schöne Gelegenheit, ein Projekt zu unterstützen, das Wissen kostenlos zugänglich macht und Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten zusammenbringt.



Was ich persönlich mitnehme

Für mich war Zürich lernt 2026 mehr als eine Gelegenheit, mehrere Workshops und Vorträge durchzuführen.


Es war auch ein Experimentierfeld.


Ich konnte erleben, welche Themen besonders viele Fragen auslösen, wo Menschen tiefer einsteigen möchten und wie unterschiedlich eine Präsentation wird, wenn man dem Publikum genügend Raum gibt.


Vor allem aber hat mich die Woche darin bestätigt, was ich mit Roxo Consulting weiterentwickeln möchte:

Wissen nicht einfach präsentieren, sondern Menschen dazu bringen, selbst zu beobachten, zu hinterfragen, auszuprobieren und Zusammenhänge zu erkennen.

An alle, die an einem meiner Workshops oder Vorträge teilgenommen haben: Danke für eure Zeit, eure Fragen, eure Offenheit und eure aktive Beteiligung. Ihr habt meine Präsentationen mindestens genauso belebt wie ich.


Und an das Organisationskomitee, die zahlreichen Austragungsorte und alle Menschen hinter Zürich lernt: Danke für euren Einsatz und für eine wunderbar organisierte Festivalwoche.


Ich bin erschöpft nach Hause gegangen.


Aber vor allem mit sehr vielen neuen Ideen.


Und ich freue mich schon darauf zu sehen, was wir daraus beim nächsten Mal machen.

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