Yoga feat. Pilates Retreat Rückblick – erschöpft, erfüllt und voller neuer Ideen
Aktualisiert: vor 11 Minuten
Es gibt diese besondere Art von Erschöpfung, bei der man am Abend ins Bett fällt und gleichzeitig weiss:
Genau dafür hat sich die ganze Arbeit gelohnt.
So fühlte sich unser Yoga feat. Pilates Retreat für mich an.
Gemeinsam mit der Physiotherapeutin Nadine Späti durfte ich mehrere Menschen durch ein Wochenende begleiten, das weit mehr wurde als eine Abfolge von Yoga- und Pilateslektionen. Es entstanden Gespräche, persönliche Begegnungen, neue Erkenntnisse – und immer wieder Momente, in denen aus einem geplanten Programmpunkt plötzlich viel mehr wurde.

Wenn aus 20 Minuten plötzlich mehr wird
Ein gutes Beispiel dafür waren meine TCM-Gesichtsdiagnosen.
Ursprünglich waren dafür jeweils rund 20 Minuten vorgesehen. In der Praxis stellte sich ziemlich schnell heraus: Das reicht mir nicht.
Denn während meiner laufenden Weiterbildung in TCM-Ernährungslehre hat sich mein Blick bereits erweitert. Ich begann deshalb, erste Inhalte aus dem Ernährungskurs in die Gespräche einfliessen zu lassen und Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Aus der geplanten kurzen Gesichtsdiagnose entwickelte sich dadurch immer wieder ein ausführlicherer persönlicher Austausch.

Und genau diese Entwicklung hat mir gezeigt, wohin ich mit meiner Arbeit zukünftig noch stärker gehen möchte: Menschen nicht isoliert über eine einzelne Methode zu betrachten, sondern verschiedene Wissensbereiche miteinander zu verbinden.
Ein Handspiegel mit einem besonderen Zweck
Auch unser Goodiebag sollte deshalb nicht einfach nur eine schöne Erinnerung an das Retreat sein. Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren Weleda AG, La Cucina Tee- und Gewürzhaus, wie auch an die Gesundheitsteelinie von Naturage von Dr. Bähler Dropa AG.

Roxo Consulting hat für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer einen Handspiegel beigesteuert.
Warum einen Spiegel?
Weil ich den Teilnehmenden damit einige Grundlagen der TCM-Zungendiagnose näherbringen konnte.
Plötzlich wurde aus einem kleinen Gegenstand im Goodiebag ein Werkzeug zum Lernen und Beobachten. Mir war dabei wichtig, keine Selbstdiagnosen zu vermitteln, sondern einen ersten Einblick darin zu geben, worauf in der Traditionellen Chinesischen Medizin bei der
Betrachtung der Zunge geachtet wird.
Genau solche Momente liebe ich: Wissen nicht nur theoretisch weiterzugeben, sondern es unmittelbar erfahrbar zu machen.
Yoga trifft Pilates – und zwei unterschiedliche Perspektiven treffen aufeinander
Ein grosser Teil dessen, was dieses Wochenende für mich besonders gemacht hat, war die Zusammenarbeit mit Nadine Späti.

Als Physiotherapeutin brachte sie ihre eigene fachliche Perspektive und ihre Erfahrung in das Retreat ein. Gemeinsam konnten wir Bewegung, Körperwahrnehmung, Yoga und Pilates miteinander verbinden.
Und irgendwann am Abend waren wir beide einfach nur noch KO.
Erschöpft von einem intensiven Tag, vom Organisieren, Unterrichten, Kochen, Begleiten und den vielen kleinen Dingen, die im Hintergrund eines Retreats passieren.
Aber gleichzeitig unglaublich sinnerfüllt.

Denn wir durften beobachten, wie Menschen sich auf neue Erfahrungen einliessen, Fragen stellten, miteinander lachten, zur Ruhe kamen und sich bewusst Zeit für sich selbst nahmen.
Das ist schwer in einem Stundenplan abzubilden – und wahrscheinlich genau das, was ein Retreat ausmacht.
Nach dem Retreat ist vor dem Retreat
Während dieses Wochenende gerade erst hinter mir liegt, entstehen in meinem Kopf bereits Ideen für das nächste.
Und darauf freue ich mich besonders.
Beim kommenden Retreat wird unsere Crew um ein weiteres Mitglied ergänzt. Dadurch möchte ich den Schwerpunkt Gesundheit noch weiter vertiefen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, ihren Körper und ihr eigenes Wohlbefinden aus zusätzlichen Perspektiven kennenzulernen.
Mein Ziel ist nicht, immer mehr Programmpunkte in ein Wochenende zu packen.
Im Gegenteil.
Ich möchte noch gezielter Räume schaffen, in denen Bewegung, Regeneration, Wissen, Genuss und persönliche Begegnung ineinandergreifen können.
Dieses Retreat hat mir gezeigt, wie viel daraus entstehen kann.
An alle Menschen, die sich auf dieses Wochenende eingelassen haben: Danke für euer Vertrauen, eure Offenheit, eure Fragen und die gemeinsamen Momente.
An Nadine: Danke für diese wunderbare Zusammenarbeit – und fürs gemeinsame erschöpfte, aber glückliche Ins-Bett-Fallen.
Und an alle Partner, die unser Retreat unterstützt haben: Danke, dass ihr mitgeholfen habt, aus einer Idee ein Erlebnis zu machen.
Ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe.
Restore. Connect. Create.




Kommentare