Meine 500 Stunden Yogalehre in Nicaragua
- candyroxo
- 11. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Sept.
Eine Reise zu Körper, Geist und Seele
Im heissen Klima Nicaraguas verbrachte ich drei intensive Monate, die mein Leben und meine Sicht auf Yoga grundlegend verändert haben. Jeden Morgen begann unser Unterricht pünktlich um 6 Uhr mit einer Asana-Session direkt am Strand – ein Moment der Ruhe und Kraft, der mich jeden Tag aufs Neue motivierte.
In dieser 500-Stunden-Yogalehrerausbildung lag der Fokus auf Therapie und ganzheitlicher Gesundheitsförderung. Unter der Anleitung von drei erfahrenen Physiotherapeuten lernte ich verschiedene Yoga-Stile kennen: Ashtanga, Vinyasa, Iyengar und Hatha. Dabei standen nicht nur die Technik, sondern auch die individuelle Betreuung von Einzelpersonen und Gruppen im Mittelpunkt.
Ein besonderer Schwerpunkt war die Erstellung massgeschneiderter Yogaprogramme zur Unterstützung bei körperlichen Beschwerden, Stressbewältigung und Rehabilitation. Dabei integrierte ich Ayurveda-Prinzipien, die Ernährung und Lifestyle-Empfehlungen umfassen, sowie die Chakra-Lehre, die zur energetischen Balance und emotionalen Gesundheit beiträgt.
Die Anpassung von Asanas, Pranayama und Meditation an das Alter, den Fitnessgrad und die individuellen Einschränkungen der Teilnehmenden zeigte mir, wie vielseitig und tiefgehend Yoga als Heilkunst wirken kann.
Neben dem intensiven Unterricht, der täglich 10 Stunden dauerte und nur sonntags einen freien Tag bot, durfte ich wundervolle Menschen kennenlernen und besondere Momente erleben – wie den Tagesausflug zur Schildkrötenrettung. Trotz der körperlichen und mentalen Herausforderungen, wie einer Wasserknappheit, die uns sogar zu einer ausgelassenen Wasser-Party mit Wassershots führte, lernte ich Wertschätzung für die kleinen Dinge des Lebens.
Dieser Kurs hat mich nicht nur fachlich weitergebracht, sondern mich auch tief mit einer neuen Lebensart verbunden – einer Lebensweise, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt.




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