Waffenschmiedkurs
- candyroxo
- 11. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Sept.
Vom ersten Hammerschlag bis zum fertigen Schwert „Lotus“
Vom 9. bis 12. Juni 2025 durfte ich eine wirklich einzigartige Erfahrung machen: Einen Waffenschmiedkurs im SchmiedeFeuerWerk. Schon nach dem ersten Tag spürte ich, wie sehr mich die Arbeit forderte – zwei Blasen an den Händen vom ständigen Hämmern waren der erste Beweis. Trotzdem wollte ich unbedingt weitermachen, denn die Leidenschaft für das Handwerk und mein persönliches Projekt trieben mich an.
Ich entschied mich, ein feminines Design zu schmieden und gab meinem Schwert den Namen „Lotus“. Dieser Name entstand durch das aufwendige Lotus-Muster, das ich am Griff gestaltete – ein Symbol für Schönheit und Stärke, das mein Schwert besonders macht.
Unser Kursleiter Wolfgang Tilp war unglaublich geduldig und unterstützte mich gerade in den körperlich anspruchsvolleren Momenten. Für mein Ego war es eine kleine Herausforderung, Hilfe anzunehmen – doch ich lernte schnell: Zu wissen, wann man Unterstützung braucht, gehört genauso zum Handwerk wie der Wille, es selbst zu schaffen.

In unserer kleinen Gruppe aus fünf Männern gab es natürlich die klassischen Gespräche über Maschinen, Autos und Biersorten. Das mag zwar banal klingen, aber ich genoss diese Momente sehr. Es zeigte mir, wie vielseitig und verbindend handwerkliche Projekte sein können – ganz unabhängig von den Unterschieden.
Jeder Tag endete mit einer wohltuenden warmen Dusche, Yoga direkt am See und einem tiefen, wohlverdienten Schlaf. Diese Auszeiten halfen mir, Körper und Geist zu regenerieren und am nächsten Tag wieder voller Energie an die Schmiede zu gehen.
Mein Waffenschmiedkurs war eine Herausforderung, die sich mehr als gelohnt hat – nicht nur, weil ich mein eigenes Schwert „Lotus“ geschaffen habe, sondern weil ich über mich selbst hinausgewachsen bin und eine neue Welt des Handwerks entdeckt habe.












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